Selbst-Hypnose im Beruf: Autoren

Im letzten Artikel habe ich am Beispiel von Architekten und Rechtsanwälten beschrieben, wie wir Selbst-Hypnose im Beruf nutzen können. Während der Architekt noch eher mit kreativen Berufen in Verbindung gebracht wird, bringen viele den Rechtsanwalt mit „trocken“ in Verbindung als mit „kreativ“.

Lesen Sie den Artikel hier: Selbst-Hypnose im Beruf

Ganz anders als Rechtsanwälte gelten Autoren, Schriftsteller und Dichter als kreative Menschen. Schauen wir uns an, wie sie Selbst-Hypnose effektiv für sich nutzen können, um die Vorstellungskraft ihrer Leser noch mehr zu fesseln und zu begeistern.

Drehbuch-Autoren

Ein Drehbuch-Autor arbeitet an einer Fernseh-Serie. Er gibt mit einer Suggestion seinem Unterbewusstsein den Auftrag, für ihn die nächste Episode zu produzieren. Er bestellt gewissermaßen die Episode bei seinem Unterbewusstsein.

Dann versetzt er sich selbst in Trance-Hypnose.

Während er in Trance-Hypnose ist, sieht und hört er auf der Leinwand seiner Vorstellung die Handlung seiner Charaktere. Ganz so, als wäre er Zeuge einer Vorschau dieser Episode. Was er in der Tat auch ist. Das ist das Kopf-Kino.

Nachdem er aus der Trance-Hypnose heraus-kommt, braucht er nur noch zu schreiben, was er gehört und gesehen hat. Wie in anderen Beispielen gilt auch hier: Möchte er mehr Realität, mehr Leben in der Episode, als er in der ersten Vorschau gesehen hat, braucht er nur eine andere Episode bei seinem Unterbewusstsein zu bestellen.

Das funktioniert ganz ähnlich wie bei dem Architekten, der seinem Unterbewusstsein die Suggestion gibt, 12 weitere Fassaden-Entwürfe zu produzieren.

Schriftsteller & Dichter

Diese kreativen Bestellungen mögen phantastisch klingen. Sie sind es auch. Aber sie sind tatsächliche Anwendungen von Selbst-Hypnose. Bekannte Schriftsteller haben sie zu allen Zeiten angewendet. Der französische Schriftsteller Honoré de Balzac illustriert in Séraphíta (Erzählung 1835) und Louis Lambert (Roman 1832) ganz ähnliche Fälle von Trance-Inspiration.

Gustave Flaubert und Emile Zola erzählen von entsprechenden Prozeduren ihrer Kreativität.

Journalisten

Journalisten können in ganz ähnlicher Weise Trance-Selbst-Hypnose nutzen. Nachdem sie alle notwendigen Daten und Fakten für Ihre Artikel gesammelt haben, geben sie ihrem Unterbewusstsein mit einer Suggestion den Auftrag, aus diesen Daten den Artikel zu kreieren.

Danach gehen sie in Trance-Hypnose.

Was der Journalist in Trance sieht und liest, braucht er anschließend nur noch auf Papier zu bringen, bzw. per Tastatur in seinen Computer. Wünscht er sich andere Schwerpunkte im Artikel, wiederholt er den Vorgang.

Fazit

Diese Technik lässt sich ganz offenbar leicht geändert auch von Roman-Autoren, Dichtern, Technischen Autoren, Journalisten und allen anderen schreibenden Berufen einsetzen. Sie sind verwandt mit einer speziellen Form des automatischen Schreibens.

Aber sie unterscheidet sich in einem wichtigen Detail:

Bei der Selbst-Hypnose ist der kreative Prozess kontrolliert und bewusst hervorgerufen.

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Herzlichst,

Axel Hombach

Hypnose-Coach & Trainer

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